Parteien zur neuen Ortsmitte Vinxel

Der General-Anzeiger hat wohl in den vergangenen Tagen die Meinungen der Ratsfraktionen zu den bislang bekannten Plänen der SHP Vinxel GmbH eingeholt. In seiner Ausgabe vom 15. September 2022 (oder hier im pdf-Format) sind diese Statements nachzulesen.

Durchweg wird die Massivität der Bebauung kritisiert. Besonders deutlich drückt dies die CDU-Fraktion aus, die dem Investor die „rote Karte“ zeigen will.

Für die Linken und die FDP haben städtebauliche Qualität und Ästhetik aber anscheinend wenig bis gar keine Bedeutung. Der einen Partei geht es vornehmlich um öffentlich geförderten Wohnraum, die andere glaubt, dass inzwischen „erhebliche Verbesserungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger“ erreicht worden sind. Weder Bürgerinitiative noch Bürgerverein können sich allerdings an ein Gespräch mit diesen beiden Parteien erinnern. Wir sollten das ändern.

Das Investoren-Modell

Inzwischen ist das Massenmodell des Vorhabenträgers SHP Vinxel GmbH im Foyer des Rathauses Thomasberg zu begutachten, entweder jederzeit von außen durch eine Scheibe oder direkt nach Terminabstimmung mit der für das Projekt zuständigen Mitarbeiterin Barbara Kinz, Telefon 02244 / 889-171, E-Mail barbara.kinz@koenigswinter.de.

Obwohl der Investor Pläne mit drei Varianten eingereicht hat, die dann auch zur Bewertung stehen werden, ist hier nur ein einziges Modell ohne Umbaumöglichkeit zu besichtigen. Es stellt die Mansardendach-Lösung vor. Ansonsten ist man auf Grundrisse angewiesen. Dass es auch je nach Planvariante auch viergeschossige Gebäude gibt, ist also nicht so leicht auszumachen. Man müsste durch die Scheibe schon sehr genau hinsehen, um auf dem A4-Blatt im Baufeld D der Variante 1 und im Baufeld E das klein gedruckte „III+SG“ zu erkennen, und dann noch verstehen, dass es hier um Viergeschossigkeit geht.

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Mittwoch, 21. September 2022:
offizieller Beginn der frühzeitigen Bürgerbeteiligung

Am Mittwoch, den 21. September 2022 ist es nun soweit, dann startet die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch zum Bauprojekt „neue Ortsmitte Vinxel“, offiziell ausgerichtet von der Stadt Königswinter. Notieren Sie also bitte

Öffentliche Anhörung zum aktuellen Stand der Planungen
Mittwoch, den 21.09.2022 um 18:00 Uhr
im Forum der Grundschule Sonnenhügel

Oberpleis, Humboldtstraße 3

Dabei besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die durch das Planungsbüro und die Fachabteilungen der Verwaltung beantwortet werden. Alle Interessierten sind eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Ab dann hat jeder die Möglichkeit, sechs Wochen lang, also bis einschließlich 3. November 2022, seine Anregungen und Bedenken einzureichen.

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Klartext: Vinxel soll in den nächsten Jahren um die Hälfte wachsen

Nun liegen die Zahlen auf dem Tisch. Man könnte auch sagen: Die Katze ist aus dem Sack. Vinxel soll in den nächsten Jahren bis ca. 2040 um die Hälfte wachsen. Genauer: Um ca. 470 Wohneinheiten (WE) von derzeit etwa 950 WE auf über 1.400 WE. In Bewohnern sind das hochgerechnet 1.667 Personen plus 825 neue BürgerInnen, zusammen annähernd 2.500 Personen. (Zahlen auf Basis Bevölkerungsstatistik 31.12.2021)

Und außerdem: Das Erweiterungsgebiet Bebauungsplan 50/19 ist keineswegs auf Eis gelegt, wie KöWis, SPD und Grüne uns bisher erzählt haben, sondern es ist hochaktuell. Das soll sogar direkten Einfluss auf die Planungen für Vinxels neue Mitte haben, über die wir gerade diskutieren.

Es werden also in Wirklichkeit alte Ideen weiterverfolgt. Erfüllt sich doch noch die alte Drohung des früheren technischen Beigeordneten Hubert Kofferath „wir werden den Bergbereich volllaufen lassen“?

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Newsletter vom 28. August 2022

Liebe Vinxelerinnen, liebe Vinxeler,

Sie erinnern sich, vor zwei Wochen hatten wir Sie durch einen Flyer zu einer Informationsveranstaltung am 18. August 2022 in den Kindergarten Löwenzahn eingeladen. Dort wurde die aktuelle Planung für die neue Vinxeler Mitte vorgestellt. Stefan Pröpper, Geschäftsführer des Investors SHP Vinxel, übernahm die Präsentation selbst. Begleitende Vorträge von BI-Mitgliedern konnten aus unterschiedlichen Blickwinkeln Hinweise geben, wie die Planungen zu bewerten sind und wie sich Gebäude, vor allem in Bezug auf Bauhöhe und Dachform, in einen gegebenen Dorfcharakter einfügen lassen. Der Zulauf, auch wörtlich zu verstehen, war überwältigend, die vorhandenen Sitzplätze reichten nicht aus. 

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