Am Mittwoch, den 30. Mai 2018 tagt ab 17 Uhr im Rathaus Oberpleis wieder der Planungs- und Umweltausschuss (PUA). Dazu der Überblick über die Tagesordnung.

Für Vinxel besonders bedeutsam ist der Tagesordnungspunkt 4.9 mit der Sitzungsvorlage 122/2018. Drei Punkte sind zu beachten:

  • Zunächst geht es um die Sicherung der Gemeinbedarfsfläche, deren heute noch wirksame Existenz in einem Urteil des Verwaltungsgerichtes gegen die Stadt Königswinter generell bestritten wird. In der Vorlage der Verwaltung ist nur von der „Zweckbestimmung Kindertagesstätte“ die Rede. Die übrigen Anregungen und Forderungen der Vinxeler finden sich nicht wieder.
  • Nach Meinung der Stadtverwaltung ist diese Zweckbestimmung ausreichend, um daraus direkt den neuen Bebauungsplan 50/18 abzuleiten. Dort stünde dann also „wie in Beton gegossen“ „Kindertagesstätte“.
  • Ein weiterer Bestandteil dieses TOP ist ein gerade veröffentlichtes Verkehrsgutachten. Dieses Gutachten geht, wie recht leicht nachzuvollziehen, etwa von der Verdoppelung der Einwohnerzahl Vinxels bis zum Jahr 2030 aus. Dazu mehr in den nächsten Tagen auf unserer Webseite.

BI-Schreiben

In einem Schreiben an den PUA schlägt die Bürgerinitiative Vinxel nun vor, auch bereits in der Sitzungsvorlage 122/2018 stärker auf die mehrfach artikulierten Wünsche der Vinxeler einzugehen.<p>

  • Da ist zunächst die Öffnung der Gemeinbedarfsfläche auch für andere Erfordernisse außer „Kindertagesstätte“, zum Beispiel eine „Stätte der Begegnung“. Dieser Begriff steht bereits im alten Bebauungsplan und umreisst zunächst einmal ganz pauschal einen Ort steht, wo Jung und Alt, Vereine und sonstige Gruppen sich treffen, diskutieren, essen, trinken und feiern können.
  • Zum anderen fehlt es für die älter werdende Generation an Möglichkeiten, „Haus und Hof“ an die jüngere Generation weiterzugeben, um dann selbst dennoch in der vertrauten Umgebung unseres Dorfes und der Nachbarn in einer angemessenen Wohnung weiterzuleben zu können. Deshalb soll zur möglichen Zweckbestimmung auch „altergerechtes Wohnen“ ergänzt werden. Das schließt natürlich auch Mischformen von generationenübergreifendem Wohnen mit ein. Dazu mehr in unserem Schreiben und in den nächsten Tagen auf unserer Webseite.
  • Über die endgültige Nutzung und Gestaltung ist dann in einem moderierten Workshop mit direkter Beteiligung der Bürger zu debattieren, ein städtebaulicher Wettbewerb soll schließlich die beste architektonische Lösung für Vinxels neue Ortsmitte erarbeiten.
    Dazu werden mindestens drei Architekten / Stadtplaner eingeladen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie mit Plänen und einem sogenannten Massenmodell einer Jury. An der Auswahl von Planern und Jury sind Bürgerinitiative und Bürgerverein Vinxel zu beteiligen.
    Auch dazu mehr in den nächsten Tagen auf der Webseite.